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So werden Ihre Newsletter wieder und wieder gelesen

Sie kennen es vielleicht selbst: Sie erhalten einen Newsletter. Sie haben gerade überhaupt gar keine Zeit, sich den Newsletter durchzulesen. Sie scannen im Alltagsstress den Newsletter nur schnell ab, ob für Sie interessante Inhalte dabei sind. Sie stoßen auf einen interessanten Artikel. Was passiert dann? Im Posteingang sammeln sich ohnehin schon unzählige Mails und eigentlich auch Wichtigere. Da muss der Newsletter nicht auch noch dort liegen bleiben. Also ab mit den Newsletter in den Ordner „Interessante Newsletter“ oder wie auch immer sich Ihr Ordner nennt.

Wenn Sie dann irgendwann einmal tatsächlich die Zeit finden und sich an Ihre interessanten Newsletter erinnern, öffnen Sie dann meist Ihren Ordner, in denen sich nunmehr schon 100e Newsletter gesammelt haben. Wie also jetzt den Artikel wiederfinden, der Ihnen im Kopf geblieben ist?

mailingwork_Pocket_OneNote

Genau vor diesem Problem steht eigentlich jeder. Gerade im B2B hat man sich doch den ein oder anderen Newsletter abonniert, sodass jeden Tag neue Nachrichten im Posteingang landen. Wie können Sie als Newsletter-Versender dafür sorgen, beim Empfänger für Ordnung zu sorgen und vor allem dafür, dass Ihr Newsletter-Artikel, der ja schon den Nerv getroffen hat, auch wiedergefunden und gelesen wird? Und immerhin haben Sie ja auch Interesse daran, dass der Leser Ihren Artikel liest, Ihr Angebot wahrnimmt oder an Ihrer Umfrage teilnimmt, denn dahinter verbirgt sich ja am Ende Ihre Absicht, dass ein Kunde kauft, bucht, stöbert oder enger ans Unternehmen gebunden wird.

Früher notierte man sich wichtige Informationen in seinem Notizbuch, was neben einem lag. Dabei möchte ich nicht ausschließen, dass das auch heute noch so ist. Für eine interessante Mail ist das jedoch ungeeignet. Eine Art digitales Notizbuch ist hier das passende Pendant dazu. Das dachten sich wohl auch die Anbieter von „Pocket“ und „OneNote“.

Die digitalen Notizbücher Pocket und OneNote

Mit beiden Online-Tools kann man ganz einfach Artikel, Videos und Links speichern, um sie später anzusehen. Dies geschieht entweder direkt aus dem Browser oder aus Apps wie z. B. Twitter. Innerhalb der Online-Tools kann man sich bei der Einrichtung eigene Kategorien anlegen und sich passend dazu seine gewünschten Inhalte speichern. Im Prinzip sind beide Notizbücher in digitaler Form, die nach Kategorien sortiert und mit der Maus ganz simple bedienbar sind.

Wenn Sie nun Ihren Newsletter so aufbauen, dass der Empfänger mit einem Klick beim Durchscrollen gleich den Artikel in sein digitales Notizbuch speichern kann, helfen Sie ihm dabei, sich seine relevanten Inhalte einfach zu sortieren (vorausgesetzt natürlich, er arbeitet mit einem digitalen Notizbuch). Und klarer Vorteil für Sie ist natürlich, dass Ihr Artikel oder eben Ihr Angebot ganz einfach wiedergefunden wird und Sie nicht in den Massen der für später aufgehobenen Newsletter versumpfen.

Zeigen Sie Ihren Lesern, dass Sie den digitalen Fortschritt unterstützen und machen Sie ihm die Archivierung wichtiger Sachen einfach, in dem Sie für Zeitersparnis sorgen.

Die Integration der Pocket- und OneNote-Funktion

Der Einbau beider Funktionen ist gar nicht schwer. Dazu muss man nur wissen, wie die digitalen Notizbücher eigentlich funktionieren: Bei beiden melden sich User mit der eigenen E-Mail Adresse an. Schickt ein User von dieser E-Mail Adresse eine E-Mail an sein digitales Notizbuch, werden die Inhalte automatisch eingetragen.

Für den Newsletter heißt das also, dass eine mailto-Funktion eingebaut werden muss, die am besten auf einem Symbol liegt, aus welchem heraus gleich ersichtlich ist, was passiert. Jeder kennt z. B. den Facebook-Button und weiß genau, was passiert, wenn man ihn klickt. Gleiches sollte dann auf Ihre gewählten Icons für die digitalen Notizbücher zutreffen.

So funktionierts:

Icon einfügen

Fügen Sie Ihr gewähltes Icon in Ihr Template ein.

beispiel_mw_newsletter

Musterbeispiel für Pocket-Symbol im Newsletter

mailto-Funktion integrieren

Auf das Icon legen Sie in Ihrem Template die beschriebene „mailto“-Funktion. Diese Funktion kennen Sie sicherlich aus der Verlinkung von E-Mail Adressen auf Ihrer Webseite. Bleiben wir bei unserem Beispiel, sähe die Funktion so aus:

Pocket: mailto:add@getpocket.com?subject=mailingworknewsletter&body=https://www.mailingwork.de/know-how/keine-scheu-vor-kampagnen-teil-2-umfang-festlegen-und-kampagne-vorbereiten/

OneNote: mailto: me@onenote.com?subject=1x1f%c3%bcrihreeigenekampagne&body=https://mailingwork.de/know-how/keine-scheu-vor-kampagnen-teil-2-umfang-festlegen-und-kampagne-vorbereiten/

Das subject können Sie frei wählen, wichtig ist jedoch die korrekte Angabe des Links des Artikels. In unserem Fall verlinken wir auf den Artikel https://mailingwork.de/know-how/keine-scheu-vor-kampagnen-teil-2-umfang-festlegen-und-kampagne-vorbereiten und möchten, dass der Leser sich diesen Artikel in seinem digitalen Notizbuch speichern kann.

Was passiert bei Ihrem Newsletter-Empfänger?

Klickt Ihr Newsletterempfänger das Icon, öffnet sich bei ihm sein lokales E-Mail Programm. Dies könnte z. B. Outlook sein. Automatisch wird zugleich eine neue E-Mail erstellt. Dabei werden die Daten übernommen, die Sie in der Verlinkung des Icons hinterlegt haben.

Die E-Mail mit den automatisch ausgefüllten Daten muss nun nur noch vom Newsletter-Empfänger versandt werden. Damit landet die URL des ausgesuchten Artikels aus dem Newsletter im eigenen digitalen Notizbuch.

Im Pocket-Account Ihres Lesers sieht das Ganze dann im Übrigen so aus:

pocketvorschau

Dabei werden der Seitentitel, die ersten Zeilen oder das Artikelbild Ihres Artikels automatisch gezogen.

Warum nicht Evernote?

Leider gestaltet sich die Funktionsweise beim Abspeichern von Artikeln bei Evernote (auch ein digitales Notizbuch) anders. Es werden zwar ebenfalls Links und andere Elemente via Mail in den persönlichen Account gespeichert, aber Basis dafür bildet hier die Empfängeradresse. Bei Pocket und OneNote ist die Empfängeradresse eine allgemeine E-Mail Adresse „add@getpocket.de“ oder „me@onenote.com“ und die Zuordnung zum jeweiligen Account ergibt sich aus der Absenderadresse. Mit dieser Absenderadresse arbeiten die meisten auch in ihrem E-Mail-Programm. Daher kann hier mit der mailto-Funktion gearbeitet werden, die automatisch die Empfängeradresse übergibt (da sie ja bei jedem dieselbe ist). Bei Evernote erfolgt die Zuordnung zum Account jedoch anhand einer individuellen Empfängeradresse, die nur jeder Evernote-Nutzer selbst kennt. So ist die mailto-Funktion leider nicht anwendbar.


 

Tipp: Testen Sie vor Versand Ihres Mailings die korrekte Darstellung der Voransicht im digitalen Notizbuch.

Tracking-Hinweis:  Es ist zwar nicht messbar, wie oft ein Artikel an Pocket/OneNote gesendet wurde, aber Sie können natürlich die Seitenaufrufe wie gewohnt tracken (z. B. Google Analytics oder Piwik). Geben Sie dazu der URL in der mailto-Funktion einfach noch einen entsprechenden Parameter mit, anhand dessen Sie die URL in Ihrem Analysetool wiederfinden.

 


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