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Wie sag ich’s richtig: Die persönliche Anrede im Newsletter

Ihr Babybauch kann sich sehen lassen, lieber Herr Döll! – Das saß. Aufmerksam wanderte Saschas Blick nach unten, weg vom Posteingang hin zu seiner Körpermitte. Ihm selbst war sein Bauch bis dato gar nicht besonders aufgefallen. Uns übrigens auch nicht. Auch Übelkeit oder Heißhunger konnten wir bei unserem Kollegen nicht feststellen. Was also war passiert?

Die persönliche Anrede im Newsletter

Offensichtlich ging die Personalisierung schief. Sie ist an sich ein wunderbares Werkzeug und durch den Fauxpas hatten Herr und Frau Döll sowie das gesamte mailingwork-Team großen Spaß. Dennoch sollte eine Personalisierung nicht blindlings erfolgen. Wir zeigen, wie Sie mit individuellen Betreffzeilen und Anreden punkten und so die ungeteilte Aufmerksamkeit Ihrer Leser erhalten.

 

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Personalisierte Betreffzeilen: Für und Wider?

Die Konkurrenz im Posteingang ist groß. Betreffzeilen wie „Ihr persönlicher XING-Newsletter“, “ ***Banküberweisung*** “ oder „Sind Proteine wirklich gefährlich?“ suchen unsere Beachtung. Wir öffnen in der Regel, was von seriösen Absendern kommt und Neugier weckt. Geben Sie Ihren Adressaten daher in den ersten 40 bis maximal 50 Zeichen einen Grund, Ihre Mail zu öffnen. Die personalisierte Betreffzeile kann ein solcher sein. Denn der eigene Name wird schneller wahrgenommen als andere Inhalte.

Grundsätzlich kommen Personalisierungen immer dann gut an, wenn die Zusendung der E-Mail mit einer Aktion des Empfängers in Verbindung steht – beispielsweise einem Einkauf im Onlineshop. Weitere Einsatzgebiete sind Anfragen, Glückwünsche oder Reaktivierungen.

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Die Herausforderung: Für eine Personalisierung benötigen Sie wirklich zuverlässige Abonnentendaten. Schleichen sich falsche oder gar fehlende Namen in den Betreff, schädigt dies Ihr Image. (Denken Sie an den Babybauch von Herrn Döll.) Sie sollten zudem in allgemeinen Aussendungen – etwa dem Firmen-Newsletter – auf eine namentliche Ansprache im Betreff verzichten. Sie wirkt dort schnell unglaubwürdig.


Die Anrede im Text: Dos & Don’ts

Eine Anrede gehört zum guten Ton und damit an den Beginn jeder E-Mail. Doch wie sprechen Sie Ihre Leser an? Bevor Sie sich für eine Anrede entscheiden, sollten Sie das Thema und die Zielgruppe Ihres Newsletters betrachten.

Indem Sie Ihre Adressaten mit „Herr” oder „Frau” plus Nachnamen ansprechen, machen Sie zunächst nichts falsch. Ist der Vorname ebenfalls bekannt, dann sollten Sie vorsichtig mit ihm umgehen. Er wird normalerweise nicht verwendet, außer Ihre persönliche Beziehung ist sehr eng bzw. langjährig.

Und wenn Ihnen nicht alle Namen vorliegen? Dann steht Ihnen der mailingwork-Personalisierungshelfer zur Seite. Er scannt Ihren Verteiler auf fehlende Anreden und Namen. Wird er fündig, setzt er automatisch die formelle Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren” ein.

Alternativ können Sie versuchen, alle Anzuschreibenden unter einen Hut zu bringen und geschlechtsneutral zusammenzufassen. Richten Sie Ihr Mailing an die „Marketer”, „Shoppinggemeinde” oder „Gourmets”. Findet sich keine Formulierung, die Männer und Frauen gleichzeitig anspricht, greifen Sie auf die sogenannte Beid-Nennung zurück, etwa „Kolleginnen und Kollegen”.

Dos

  • Adressaten mit Namen ansprechen

    Liebe Frau Falke

  • Bei langfristigen Kundenbeziehungen den Vorname verwenden

    Hallo Diana

  • Kennen Sie Namen nicht: geschlechtsneutrale Bezeichnung suchen

    Liebe Marketer

  • Kennen Sie den Namen nicht: Beid-Nennung

    Liebe Leserinnen und Leser

  • Kennen Sie den Namen nicht: Endung -de an Verben hängen

    Liebe Studierende

Don'ts

  • Formal richtig, aber sehr unpersönlich

    Sehr geehrte Damen und Herren

  • Schrägstriche verwenden

    Liebe Besucher/innen

  • Schreibweise in Klammer bringt den Lesefluss ins Stocken

    Sehr geehrte(r) Abonnent(innen)

Übrigens: Zur Anrede mit einem „Liebe” gibt es Alternativen. So können Sie in der Zeit von 11 bis 18 Uhr einen „Guten Tag” wünschen. Zuvor ist ein „Guten Morgen” üblich, später ein „Guten Abend”.

Manchmal kann sogar die regionale Herkunft des Absenders den Ausschlag für eine bestimmte Anrede geben „Servus, Herr …” oder „Moin Moin, Frau …” sind durchaus denkbar. Der Gruß mit „Hallo” ist im geschäftlichen Bereich mittlerweile üblich, wird jedoch unterschiedlich gern gesehen.


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