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Je mehr Informationen Sie über Ihre Newsletter-Abonnenten haben, desto gezielter und persönlicher können Sie ihre E-Mail Kampagnen gestalten. Doch wie erhält man diese Empfängerinformationen ohne dabei die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) außer Acht zu lassen? Wir zeigen Ihnen einfache Wege, mit denen Sie wertvolle Empfängerinformationen sammeln und wie Sie diese für kommende Newsletter(kampagnen) nutzen können.

Warum Sie unbedingt die wertvollen Empfängerinformationen brauchen

Newsletter sind erwiesenermaßen die günstigste, aber zugleich auch effektivste Online Marketing Methode. Deshalb werden von erfolgreichen Firmen und ihren Marketingabteilungen größte Anstrengungen betrieben, um jederzeit neue hochwertige E-Mail Adressen zu gewinnen. Die Ziele der Firmen sind dabei grundlegend immer dieselben: Man möchte die (potenziellen) Kunden enger ans Unternehmen binden und den Umsatz steigern.

Mailings sind immer dann am relevantesten für Ihre Kunden, wenn die Inhalte genau zu deren Bedürfnissen und Wünschen passen. Das heißt: Je relevanter Ihr Mailing für Ihre Abonnenten ist, desto höher ist auch Ihr Erfolg. Ihre Kunden haben allerdings in den seltensten Fällen dieselben Bedürfnisse und Wünsche zur selben Zeit. Zudem unterscheiden sie sich häufig in den grundlegendsten demographischen Merkmalen. Aus diesem Grund brauchen Sie möglichst viele Informationen, um passgenaue Newsletter zu versenden. Die beiden Zauberworte hierfür nennen sich Personalisierung und Lead Management. Je mehr Informationen Sie also über Ihre Abonnenten haben, desto leichter können Sie Ihnen relevante, personalisierte Newsletter senden. Das beste jedoch ist, dass die richtige E-Mail Marketing Software die Abonnenten-Profile automatisiert mit eben jenen Informationen anreichert. So können Sie diese auch automatisiert in Ihren Kampagnen verwenden.

Schauen wir uns aber zunächst an, woher Sie die Informationen Ihrer Abonnenten beziehen können und welche rechtlichen Grundlagen Sie beachten müssen.

Rechtsgrundlage DSGVO

Seit Mai 2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Zudem muss bei der Anmeldung zum Newsletter das Double-Opt-In-Verfahren angewendet werden. Dabei darf jedoch ausschließlich die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld markiert werden. Dennoch gibt es weitere Möglichkeiten, um darüber hinaus weitere Informationen über Ihre Abonnenten zu gewinnen.

Empfängerinformationen sammeln

Möglichkeiten, um rechtssicher Informationen über Ihre Kunden zu gewinnen

Freiwillige Angaben bei der Newsletter-Anmeldung

Nur, weil die DSGVO vorschreibt, dass lediglich die E-Mail Adresse bei Newsletter-Anmeldungen als Pflichtfeld markiert werden darf, dürfen Sie trotzdem nach weiteren Informationen fragen. Möchten Sie also beispielsweise auch Namen und Geschlecht Ihrer neuen Abonnenten erfahren, dürfen Sie diese in weiteren Formularfelder erfragen. Wichtig ist nur, dass Sie diese nicht als Pflichtfelder kennzeichnen. Auf diesem Weg werden Sie unter Umständen freiwillig eine Vielzahl zusätzlicher Informationen von Ihren neuen Abonnenten erhalten. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht zu viele Formularfelder hinzufügen. Das wirkt bei der Newsletter-Anmeldung schnell abschreckend und unseriös.

Umfragen und Tracking

Eine weitere simple Option, gleich eine Vielzahl an Informationen zu gewinnen, ist das Versenden von Umfragen an Ihre bereits bestehenden Newsletter-Abonnenten. Da sie bei der Anmeldung bereits ihre Einwilligung zur Kontaktaufnahme gegeben haben, sind Sie auch hier rechtlich auf der sicheren Seite, zumal die Teilnahme vollkommen freiwillig stattfindet. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht wahllos Informationen abfragen, sondern dass für Ihre Abonnenten dabei ein klarer Mehrwert erkenntlich wird. Beispielsweise können Sie nach Präferenzen oder dem Einkaufsverhalten fragen, damit Ihre Kunden künftig nur noch Informationen erhalten, die sie auch wirklich interessieren. Gleichzeitig können Sie die Teilnahmebereitschaft an den Umfragen erhöhen, indem Sie Ihren Abonnenten attraktive Incentives wie beispielsweise Rabattgutscheine anbieten.

Darüber hinaus kann die Auswertung des Nutzerverhaltens wertvolle Informationen liefern. Welche Newsletter hat der Abonnent geöffnet und welche nicht? Welche Links wurden geklickt? Auf welches Mailing hat der Kunde mit einem Kauf reagiert? Da Sie sich bei der Newsletter-Anmeldung im Regelfall die Einwilligung zum Tracking dieser Daten geben lassen haben, ist auch deren Auswertung rechtskonform. Die richtige E-Mail Marketing Software unterstützt Sie dabei mit integrierten Tracking- und Analyse-Tools.

Freiwillige Anpassungen im Nutzerprofil

Weniger effektiv, aber nicht zu vernachlässigen ist auch die Möglichkeit, Abonnenten darum zu bitten, das eigene Newsletter-Nutzerprofil anzupassen. Der Link zu diesem Profil ist oftmals im Footer der Newsletter hinterlegt. Geben Sie diesen Link doch altervativ einen prominenteren Platz im Newslettern, sodass Sie Ihre Abonnenten direkt um die Aktualisierung ihrer Daten bitten können. Auch hier lässt sich leicht ein Mehrwert formulieren. “Aktualisieren Sie jetzt Ihre Profildaten, um künftig nur noch die relevantesten Informationen zu erhalten!”.

Fazit

Spätestens seit der DSGVO wirkt es fast unmöglich, unkompliziert und rechtskonform Daten von Abonnenten zu sammeln. Tatsächlich gibt es aber mehrere effektive Möglichkeiten, um die Abonnenten-Profile anzureichern. Machen Sie sich dabei jedoch von Vornherein bewusst, welche Informationen Sie für die Optimierung Ihrer Newsletter wirklich brauchen und achten Sie darauf, dass Sie nie zu viele Informationen auf einmal erbitten. So entstehen nicht nur Vorteile für Sie, sondern auch Ihre Abonnenten können zukünftig von relevanteren und persönlicheren E-Mails profitieren.

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Lead Management mit MAILINGWORK

Empfängerinformationen sammeln ist gleichzeitig auch Teil des Lead Management Prozesses. Während Sie mit zusätzlichen Abonnentendaten einerseits wie oben beschrieben die Effektivität Ihrer Newsletter-Kampagnen steigern können, sind diese Methoden andererseits auch Teil einer komplexen Marketing Strategie. Der Lead Management Prozess gliedert sich in vier Phasen:

  1. Lead Generierung
    die Gewinnung möglichst vieler neuer, hochwertiger E-Mail Adressen
  2. Lead Nurturing
    das Anreichern der Abonnenten-Profile mit neuen Daten
  3. Lead Scoring
    die Bewertung der Leads anhand definierter Kriterien
  4. Lead Routing
    die automatische Übergabe der “heißen” Leads an den Vertrieb

Unsere E-Mail Marketing Software MAILINGWORK integriert umfangreiche Tools für den Leadmanagement Prozess. Dazu zählen unter anderem Tools zum Aufbau von Landingpages und verschiedene Schnittstellen zur Leadgenerierung (beispielsweise mit Facebook Lead Ads), Tracking-Tools für Auswertung des Nutzerverhaltens und ein umfangreiches Lead-Scoring Tool, das Ihre Kontakte nach Ihren Vorgaben bewertet. Mehr Informationen dazu finden Sie im kostenlosen Whitepaper.

Darüber hinaus finden Sie auch auf unserem Blog weiterführende Artikel zum Thema Lead Management:

 

Empfängerinformationen sammeln mit Lead Management

 

Bitte beachten Sie: Der obige Artikel stellt weder eine Rechtsberatung dar noch enthält er eine vollständige Zusammenstellung aller für E-Mail Marketing relevanten gesetzlichen Bestimmungen. Für eine fundierte und umfassende Beratung wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.

jongliert als Texterin und Expertin für Content Marketing regelmäßig Worte für MAILINGWORK.

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