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Am Ende ist es doch so: Wenn sich unsere Interessenten nicht abgeholt fühlen, bleiben die Interaktion und damit Anmeldungen oder Käufe aus. Denn ganz gleich, wie aufwendig Kampagnen aufgesetzt sind: Wenn Ihre erstellte Landingpage nicht überzeugt, wird die Kampagne nicht den gewünschten Erfolg bringen. Doch was macht einen guten Landingpage Aufbau aus? Die Antwort auf diese und weitere Fragen haben wir für Sie in einer vierteiligen Artikelserie zum Thema Landingpages beantwortet.

Im ersten Teil konnten Sie bereits lesen, warum Landingpages für Ihr E-Mail Marketing einfach unerlässlich sind. Im zweiten Teil der Serie haben wir Ihnen verraten, welche die 4 wichtigen Arbeitsschritte sind, die zur Vorbereitung jeder guten Landingpage gehören. Und im vierten Teil und letzten Teil zeigen wir Ihnen noch, wie Sie Ihre Landingpage effizient zur Leadqualifizierung einsetzen können.

Machen wir aber erst einmal weiter mit dem dritten Teil: Lesen Sie, was eine gute Landingpage ausmacht, wie sie aufgebaut ist und wie sich auch bereits bestehende Zielseiten einfach optimieren lassen.

Landingpage erstellen

Warum ist eine gute Landingpage so wichtig

Landingpages (zu deutsch: Landeseiten) sind erwiesenermaßen das Tool, um

  • zuverlässig neue Leads zu generieren,
  • Traffic zu erzeugen und
  • – am wichtigsten – die Conversion Rate durch die Decke zu katapultieren.

Die Voraussetzung, dass jemand auf Ihrer Seite landet, ist jedoch, dass Ihr Besucher etwas angeklickt hat. Dies könnte beispielsweise Ihr Link in der Instagram Biografie oder aber das Video in Ihrer Facebook-Werbeanzeige gewesen sein. Wichtig ist daher, hieran anzuknüpfen: Was soll Ihr Leser jetzt machen? Soll er sich für Ihren regulären Newsletter anmelden oder sich auf die Warteliste für Ihren nächsten Launch setzen?

Gut zu wissen: Auch Sales Pages zählen zu den Landingpages und konzentrieren sich, wie der Name vermuten lässt, auf den Verkauf statt beispielsweise auf die Anmeldung für Ihr aktuelles Whitepaper.

Mögliche Ziele von Landingpages

  • Zur Leadgenerierung
  • Die Verkäufe eines bestimmten Produkts steigern
  • Mehr Buchungen für Ihre Dienstleistung
  • Neue Erstgespräche generieren
  • Anmeldungen für Ihre Software steigern
  • Mehr Besucher für Ihr lokales Geschäft
  • usw.

Eins sollte dabei jedoch klar sein: Eine Landingpage ist immer nur dann erfolgreich, wenn das jeweilige Angebot auch wirklich an Ihrer Zielgruppe – besser noch Ihrer Buyer Persona – ausgerichtet ist. Der Fokus sollte also darauf liegen, die Einzigartigkeit Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung hervorzuheben und dabei die konkreten Schmerzpunkte der Adressaten zu bedienen. Das ist übrigens auch der Grund, warum mit jeder Landingpage immer nur eine Zielgruppe angesprochen werden sollte. Im Fall also, Sie verkaufen beispielsweise ein Auto, müssen Sie eine separate Landingpage für Geschäfts- und Privatkunden erstellen. Genauere Erläuterungen hierzu finden Sie in den ersten beiden Teilen der Serie.

Die 9 wichtigsten Elemente: So erstellen Sie Ihre Landingpage

Landingpage Spotify

1. Logo & Corporate Design: Der erste Eindruck zählt

Ganz wichtig: An oberster Stelle jeder Landingpage sollte immer das eigene Logo zu sehen sein. Auf diese Weise ist für User sofort erkennbar, wer der Absender des Angebots ist.

Im Optimalfall wird so zudem der Wiedererkennungswert erhöht und positive Assoziationen zu Ihrem Unternehmen oder Ihrer Marke hervorgerufen. Dieser Effekt verstärkt sich natürlich immens, wenn Sie die Landingpage darüber hinaus in Ihrem Corporate Design gestalten.

2. Headline & Subline: Liebe auf den ersten Blick?

Wie in jedem Bereich spielt auch bei Landingpages die Headline eine übergeordnete Rolle. Schließlich sind Head- und Subline die erste Botschaft, die Ihre Interessenten wahrnehmen. Bei einer Landingpage, die einzig und allein die Aufgabe hat zu konvertieren, ist eine klare Botschaft deshalb umso wichtiger. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Headline bereits beantwortet, was Sie anbieten, was das Angebot einzigartig macht und welchen Nutzen potenzielle Kunden daraus ziehen. Die Subline darf dann bestenfalls ergänzen, indem sie die Message fortführt oder gegebenenfalls einen möglichen Einwand ausräumt.

3. Hero Shot: Der visueller Eyecatcher für Ihre Landingpage

Sicherlich wissen Sie es bereits: Als Menschen verarbeiten wir Bilder deutlich schneller als Text und verstehen ein Produkt oder eine Dienstleistung leichter, wenn wir sie sehen. Genau deshalb sollte der Inhalt jeder Landingpage mit einem sogenannten Hero Shot eröffnet werden. Das kann beispielsweise eine Grafik, ein Foto oder aber ein fesselndes (Explain)-Video sein.

Hier gilt übrigens: Fotos von lächelnden Menschen, Babys und süßen Tieren funktionieren am besten – jedoch sollte das Bild auch zu Ihrem Angebot passen 😉 Achten Sie dabei allerdings darauf, dass der Blick des Menschen oder des Tieres im Bild die Blick- und Leserichtung vorgibt. Tests haben nämlich gezeigt, dass die Blickrichtung des abgebildeten Menschen darüber entscheidet, wie viel Aufmerksamkeit der nebenstehende Text erhält.

4. Einleitung: Welchen Nutzen haben Leser von Ihrer Landingpage?

Nun sollten Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Interessenten haben. Stellen Sie also im nächsten Schritt in einer kurzen Einleitung knapp vor, worum es sich bei Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung handelt. Heben Sie dabei vor allem die wichtigsten Vorteile und Eigenschaften hervor und erzählen Sie auch gern einige kurze Informationen über sich, die das Vertrauen in das Angebot verstärken.

5. Call-to-Action: Motivieren Sie Ihre Leser geschickt zur Conversion

Am Ende liegt der Fokus einer jeden Landingpage auf einem konkreten und gelungenen Call-to-Action – also der Stelle, an der letztlich die Conversion stattfindet. Ein CTA ist dabei eine klar formulierte Handlungsaufforderung – also in der Regel ein Button mit einer knackigen Botschaft, die sowohl auffordert als auch aufzeigt, was der User durch den Klick erhält. Umso wichtiger daher, dass der Call-to-Action optisch nicht untergeht. Sorgen Sie also mit einer auffälligen Farbe und einer ausreichenden Größe dafür, dass Ihr CTA sich von dem restlichen Design Ihrer Landingpage abhebt und regelrecht heraussticht.

Im Allgemeinen gilt übrigens: Je länger Ihre Landingpage, desto öfter sollten Kernaussage und Call-to-Actions auftauchen. Denn nicht jeden Interessenten werden Sie gleich schnell von sich überzeugen. Während einigen Nutzern Ihr Angebot nämlich bereits bekannt sein dürfte, werden andere bis zur Mitte oder gar bis zum Ende Ihrer Landingpage brauchen, bis sie gänzlich überzeugt sind.

Den ersten Call-to-Action sollten Sie deshalb bereits nach der Einleitung platzieren. Wichtig ist dabei, dass dieser sofort erkennbar und ohne zu scrollen erreichbar ist. Dies gilt im Übrigen auch für mobile Geräte – vergessen Sie also nicht die verschiedenen Screen-Vorschauen von Desktop, Smartphone und Tablet zu nutzen.

„Ziel eines Call-to-Actions ist es, den Nutzer so neugierig auf eine weiterfolgende Aktion zu machen, dass er nicht anders kann als zu klicken.

Versuchen Sie doch mal gängige Aufforderungen wie “Jetzt kaufen” oder “Hier anmelden!” individueller und origineller zu formulieren, um noch mehr Aufmerksamkeit zu erzielen.“

Emily Ehinger, Digital Marketing Managerin

Ein weiterer Call-to-Action sollte außerdem am Ende jeder Landingpage platziert werden. Je nach Länge können Sie die Inhalte der Seite aber auch zwischendurch durch weitere Call-to-Actions unterbrechen.

6. Vorteile: Holen Sie Ihre Leser emotional ab

Weil Menschen in erster Linie emotional entscheiden und erst später rational begründen, ist es nun an der Zeit, den Nutzen, also die Vorteile, Ihres Angebots aufzulisten. Hier geht es im Vergleich zum nächsten Punkt nicht darum, was Ihr Angebot kann und macht, sondern was Ihr Leser davon hat. Ein bekanntes und sehr passendes Beispiel hierfür ist der Klassiker von Steve Jobs: Er hatte nicht einen einfachen MP3-Player mit 5 GB Speicherplatz in seiner Hosentasche, sondern 1000 Lieder.

Welche Probleme löst also Ihr Angebot? Welche Wunschvorstellung erfüllt es?

7. Eigenschaften & Features: Rational letzte Einwände sprengen

Sie haben Ihre Leser schon etwas träumen lassen? Perfekt. Im Anschluss darf es jetzt rational werden:

Listen Sie im nächsten Schritt die Eigenschaften und Features Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung auf. Im Falle eines Buches sind das zum Beispiel die Inhalte, im Falle eines Mietwagens die Eigenschaften von Motor und Ausstattung oder im Falle von Steve Jobs die 5 GB Speicherplatz.

8. Social Proof: Zeigen Sie, warum Sie der richtige Ansprechpartner sind

Während Sie bis zu dieser Stelle allein gesprochen haben, gilt es nun Ihr Angebot durch Beweise zu untermauern. Diese zeigen Ihren Interessenten, dass Sie Ihnen, Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung vertrauen können. Hierfür können Sie gern Vertrauensbeweise verschiedener Kategorien kombinieren – ganz so, wie es zu Ihrem Angebot passt. Platzieren Sie also beispielsweise

  • Video- oder Text-Testimonials (also Bewertungen von Ihren Kunden),
  • Case Studies,
  • die Logos namhafter Kunden,
  • Trust Symbole (also Qualitätssiegel oder Zertifikate),
  • oder eine “Bekannt aus”-Liste.

9. Kontaktinformationen: Geben Sie Ihren Lesern ein gutes Gefühl

Prominent angebotene Kontaktinformationen zeigen, dass hinter Ihrem Angebot echte Menschen stecken. Auch das hilft dabei, das Vertrauen in Ihr Angebot zu erhöhen. Platzieren Sie also an geeigneter Stelle beispielsweise die Kontaktdaten eines persönlichen Ansprechpartners oder eine Telefonnummer (im besten Fall natürlich eine, die nicht offenkundig in ein Call Center führt). Je nach Produkt und Dienstleistung kann das vor allem auch eine Lösung für Kunden sein, die eine gewisse Hemmschwelle haben, digitale Transaktionen durchzuführen.

Quelle: www.shopify.com/free-trial

7 Tipps zur weiteren Optimierung Ihrer Landingpage

Neben den vorgestellten Kernelementen, die Sie beachten sollten, wenn Sie Ihre Landingpage erstellen, gibt es jedoch auch noch weitere Tricks und Tipps, die wir Ihnen gern verraten:

  1. Kommen Sie schnell zur Sache

Butter bei die Fische: Die Landingpage ist der falsche Ort für Spannungsbögen. Hier geht es nicht darum, eine Geschichte zu erzählen, sondern so schnell und effektiv wie möglich zu überzeugen. Sparen Sie sich die besten Argumente also nicht bis zum Schluss auf, sondern nennen Sie diese immer zuerst.

  1. Icons als Eyecatcher für Zwischendurch

Wie bereits angemerkt verarbeiten wir Bilder schneller als Text. Um also Textelemente wie die Vorteile und Eigenschaften schneller greifbar zu machen, eignet sich die Verwendung prägnanter Icons, um Inhalte schneller zu verdeutlichen.

  1. Pro Tipp: Achten Sie auf einen Message Match 

Da die Landingpage immer nur das angesteuerte Ziel aus einem anderen Medium ist, bedeutet das, dass Sie Ihr Angebot zuvor schon beispielsweise in einer Social Ad, in einem Newsletter oder auf Ihrer Website angeteasert haben. Von dort aus führt dann der Link zu Ihrer Landingpage. Achten Sie dabei darauf, dass Sie an diesen Stellen immer dieselbe Bebilderung verwenden wie auch auf der Landingpage. Nutzen Sie also als Hero Shot ein Bild einer jungen Frau mit beispielsweise gelben Hintergrund, sollte dieses am besten auch schon in der zugehörigen Facebook-Anzeige auftauchen. Natürlich kann, aber muss es sich nicht um dasselbe Bild handeln. Achten Sie jedoch darauf, dass Ihre Bildsprache einheitlich bleibt. Ein älterer Mann mit grün-rotem Hintergrund als Anzeigenbild wäre suboptimal.

In Stock-Galerien finden Sie jedoch oftmals verschiedene Bilder von ein und denselben Personen oder Tieren in derselben Umgebung. So erzeugen Sie einen Message Match und haben dennoch die Freiheit, ein jeweils passendes Bild auszuwählen.

  1. Nutzen Sie Ihre Danke-Seite, um zu einer weiteren Handlung aufzufordern

Ihr Leser hat sich für Ihren Newsletter angemeldet, ein Erstgespräch mit Ihnen gebucht oder aber Ihr Produkt gekauft? Glückwunsch. Allerdings sollten Sie genau hier nochmal genauer hinschauen. Was könnte der nächste Schritt sein, um das Vertrauen zu stärken?

Möglichkeiten gibt es schließlich viele:

  • Bieten Sie einen kostenlosen Bonus
  • Leiten Sie zu Ihren Social-Media-Accounts weiter
  • Probieren Sie es mit Upselling und bieten Sie ein ergänzendes, möglicherweise reduziertes Produkt an
  • usw.
  1. Vermeiden Sie Navigationsleisten & Links

Da eine Landingpage immer nur ein Angebot für eine Zielgruppe beinhaltet und der Call-to-Action beziehungsweise die Conversion fokussiert wird, gilt es die Leser bei dem eigenen Angebot zu halten. Verzichten Sie deshalb unbedingt auf die Verwendung einer Navigation und weiterführenden Links.

  1. Nutzen Sie so wenig Eingabefelder wie möglich

Selbiger Minimalismus gilt auch für Formulare und Eingabefelder. Je weniger Informationen Sie von Ihren Interessenten abfragen, desto erfolgreicher wird Ihre Landingpage sein. Eine Landingpage ist also der falsche Ort, um hier bereits die Nutzerprofile Ihrer Kunden anzureichern. Das können Sie besser später in einem gezielten Leadqualifizierungs- und Leadmanagement-Prozess tun.

  1. Sorgen Sie für Übersicht und machen Sie es Ihren Lesern einfach

Ihre Landingpage und die enthaltenen Informationen sollten für Ihre Leser leicht erfassbar sein. Um die Informationen also möglichst übersichtlich anzuordnen helfen Aufzählungszeichen, Nummerierungen und die farbliche Segmentierung einzelner Inhalts-Blöcke. Trennen Sie also beispielsweise Inhalte ab, indem Sie jeden zweiten thematischen Textblock farblich hinterlegen. Auf diese Weise fällt es den Nutzern leichter, zusammengehörige Informationen schneller als solche zu erkennen, um diese gegebenenfalls auch ohne Suche überspringen zu können.

Fazit: Nutzen Sie Landingpages für Ihr Wachstum

Fassen wir noch einmal die wichtigsten Punkte kurz zusammen:

  1. Eine gute Landingpage richtet sich mit einem einzelnen Angebot an genau eine Zielgruppe.
  2. Das Ziel einer jeden Landingpage liegt auf der erfolgreich abgeschlossenen Conversion und damit auf dem Call-to-Action.
  3. Bei der Gestaltung und der Formulierung der einzelnen Texte gilt darüber hinaus durchweg die Devise: Kein Platz für Unnötiges.
  4. Je mehr Landingpages Sie im Einsatz haben, desto erfolgreicher werden Sie sein.

Mit einer gut erstellten Landingpage lassen sich so Leads, Traffic und Conversions geradezu durch die Decke katapultieren! Kein Wunder, dass Landingpages deshalb eines der wichtigsten Bestandteile im Online sowie E-Mail Marketing sind. Und wir meinen es übrigens wirklich ernst: Umso mehr Landingpages Sie erstellen, umso besser. Jedoch gilt auch hier: Qualität vor Quantität.

Als Tool für die Erstellung von Landingpages empfehlen wir eine umfangreiche E-Mail Marketing Software. Mit MAILINGWORK haben Sie zum Beispiel alle wichtigen Tools – u. a. einen Landingpage Builder an der Hand, um diese mit wenigen Klicks direkt mit Ihrem Flywheel zu verknüpfen und A/B-Tests zur Optimierung durchzuführen.

CTA Landingpage


Alle Artikel der Landingpage-Serie im Überblick:

Bildquelle (Titelbild): © Mexrix / Adobe Stock

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Landingpage erstellen: Diese 9 Elemente gehören dazu
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Landingpage erstellen: Diese 9 Elemente gehören dazu
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Lesen Sie, was eine gute Landingpage ausmacht, wie sie aufgebaut ist und wie sich auch bereits bestehende Zielseiten einfach optimieren lassen.
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